15.Dez

„Dunkelheit ist nur, vom Licht abgewandt sein“

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Weihnachtliche Gedanken der anderen Art:

Dunkelheit ist nur vom Licht abgewandt zu sein und existiert daher gar nicht…so die Meinung einiger spiritueller Lehren.

Gut vorstellen kann man sich das an Hand der Sonne und Erde. Wann ist es bei uns Nacht? Wenn die Erde nicht von der Sonne beschienen wird. Bedeutet das, das die Sonne nicht mehr scheint? nein natürlich nicht…sie bescheint gerade einen anderen Teil der Erde.

Nehmen wir das nun als Metapher für gut und böse in unserem Leben, so erkennen wir, dass es das Böse gar nicht gibt.

„Aber siehst Du nicht die viele Gewalt und das Unrecht auf Erden, es wird immer mehr,“ forderte mich ein Freund am Wochenende heraus.

„Doch das sehe ich und weiß dass es nur möglich ist, weil es Menschen gibt, die sich ihres göttlichen Lichtes nicht bewußt sind. Sonst könnten sie niemals tun was sie tun. Sie leben in der Finsternis. Beginnend mit kleinem Unrecht wird dadurch bis zu Mord und Krieg alles möglich.

Ich sehe aber hauptsächlich etwas ganz anderes: Niemals in der Geschichte hat es weltumspannend so viele Menschen gegeben, die Friedensphilosophien wie dem Yoga oder ähnlichem anhingen. Darüber hinaus niemals so viele Menschen die Gewalt in Erziehung und  in ihrem täglichen Leben völlig ablehnen.“

Die Frage ist: Wohin wenden wir den Fokus? Teil welcher Energie wollen wir sein? Die Medien sind da nicht sehr hilfreich.

Was hat das nun alles mit Weihnachten zu tun?

Weihnachten feiern wir die Geburt Christi, der reine Liebe war, reines Licht. Er hat das Böse im Menschen nicht gesehen, nicht das Kranke, nicht das Unschöne. Wohin er seinen Blick der reinen Liebe wandte, wurde alles heil, weil er im Stande war hinter die Oberfläche zu sehen, dorthin wo alle gleichermaßen göttlich sind. Das ist der Grund warum wir zu ihm beten…. und zu dem heiligen Geist, der uns mit ihm und Gott verbindet.

 Ich habe am Wochenende ein Interview mit einem Mann gehört, der Schweres erlitten hatte. Auf die Frage, ob er denn nicht „Angst“ davor hätte, dass das Unheil wieder über ihn herein brechen könnte, meinte er: Wir müssen uns im Licht aufhalten, das schützt uns bestmöglich“

Im Licht aufhalten…….mit Gedanken, Worten und Werken, mit unser Aufmerksamkeit und Zuwendung…dem Licht zuwenden, dann leisten wir unseren Beitrag, dass es sich vermehrt.

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